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FAQs

FAQs

Darf eine ambulante Einrichtung mit nur einer Zulassung als Träger der praktischen Ausbildung agieren?

Nein. Um Träger der prakti­schen Ausbildung für die neue genera­lis­tische Pflege­aus­bildung nach dem PflBG sein zu können, müssen ambulante Pflege­ein­rich­tungen sowohl nach SGB XI als auch nach SGB V zugelassen sein.

Sie können aber in Kooperations- oder Verbands­struk­turen ausbilden. D. h., Sie müssen hierfür Koope­ra­ti­ons­ver­träge mit einem zugelas­senen Träger der prakti­schen Ausbildung abschließen. Die Auszu­bil­denden werden vom Träger der prakti­schen Ausbildung an Sie übermittelt und können in Ihrer Einrichtung den Wahleinsatz (80 – 160 Stunden) durch­führen. In diesem Fall kann die Praxis­an­leitung an andere zur Vermittlung der Ausbil­dungs­in­halte geeignete Fachkräfte (bspw. Pflege­hilfts­kräfte) weiter­geben werden. Diese müssen eine Ausbildung für ihren eigenen Beruf haben.

Auf der Grundlage des Koope­ra­ti­ons­ver­trages erhalten Sie von Ihrem Koope­ra­ti­ons­partner die Kosten der Praxis­an­leitung erstattet. Im Rahmen einer Verbund­aus­bildung ist es auch möglich, dass Sie fortlaufend Auszu­bil­dende in Ihrer Einrichtung im Wechsel mit Ihren Verbund­partnern anleiten. Streben Sie das Ziel an, selbst Träger der prakti­schen Ausbildung zu werden, dann können Sie die Zulassung nach SGB V bei der Kranken­kasse beantragen. Dafür schließen Sie einen Vertrag (Versor­gungs­vertrag nach § 132 SGB V) mit den Kranken­kassen. Feder­füh­rende Stelle ist die AOK Nordost. Auf der Website finden Sie hilfreiche Infor­ma­tionen und Dokumente.

https://www.aok.de/gp/heilmittel/zulassung