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FAQs

FAQs

Muss ich die vollen 24 Stunden Fortbildung nachweisen, wenn ich erst z.B. zum 3. Quartal des Jahres die Tätigkeit als Praxisanleiter*in aufnehme oder berechnet sich das dann entsprechend anteilig auf das Jahr?

Berlin:

Wenn aus nicht vorher­seh­baren Gründen oder z.B. aufgrund des Einstiegs erst zum Ende des Jahres keine 24-stündige Fortbildung absol­viert werden konnte, ist dies im Rahmen der jährlichen Anzeige mit Angabe der Gründe dem LAGeSo mitzu­teilen.

Versäumte Fortbil­dungen aufgrund von langzeitiger Krankheit, Elternzeit, Mutter­schutz etc. sind in der Regel gut nachvoll­ziehbare und plausible Gründe, wenn die geplante Fortbildung in diese Zeit fiel und nicht mehr recht­zeitig eine Ersatz­fort­bildung absol­viert werden konnte. Die Nachweise, wie z.B. ärztliche Atteste, Mutterpass etc., sollten dann bei der Einrichtung abgelegt und dokumen­tiert werden, um im Falle einer konkreten Überprüfung des LAGeSos diesem vorgelegt zu werden. Die betroffene Person hat dann in jedem Fall im Folgejahr die entspre­chende Fortbildung zu absol­vieren.

Brandenburg:

  • Die berufs­päd­ago­gische Fortbil­dungs­pflicht bezieht sich auf Praxis­an­lei­te­rinnen bzw. Praxis­an­leiter, welche tatsächlich in dem jewei­ligen Kalen­derjahr als Praxis­an­leitung in einer Einrichtung tätig waren.
  • Kommt es bei Praxis­an­lei­tenden während des Kalen­der­jahres zu einem nicht planbaren Ereignis, wie z.B. einer Langzeit­er­krankung oder einem Beschäf­ti­gungs­verbot, können die fehlenden Stunden der berufs­päd­ago­gi­schen Fortbildung im darauf­fol­genden Kalen­derjahr nachgeholt werden. Liegt dem Ausfall jedoch ein planbares Ereignis z.B. Mutter­schutz und die anschlie­ßende Elternzeit oder ein Sabba­tical zugrunde, und war die praxis­an­lei­tende Person in dem entspre­chenden Kalen­derjahr tatsächlich als Praxis­an­leitung tätig, sind die 24 Stunden berufs­päd­ago­gische Fortbildung in dem Kalen­derjahr nachzu­weisen.