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FAQs

FAQs

Wie sind die Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung zur Pflegefachfrau oder Pflegefachmann geregelt?

Die Voraus­setzung für den Zugang zu der Ausbildung zur Pflege­fachfrau oder zum Pflege­fachmann sind in § 11 PflBG geregelt und umfassen

1. der mittlere Schul­ab­schluss (MSA) oder ein anderer als gleich­wertig anerkannter Abschluss oder

2. der erfolg­reiche Abschluss einer sonstigen zehnjäh­rigen allge­meinen Schul­bildung (eBBR) oder

3. der Haupt­schul­ab­schluss (BBR) oder ein anderer als gleich­wertig anerkannter Abschluss, zusammen mit dem Nachweis

a) einer erfolg­reich abgeschlos­senen Berufs­aus­bildung von mindestens zweijäh­riger Dauer

b) einer erfolg­reich abgeschlos­senen landes­rechtlich geregelten Assistenz- oder Helfer­aus­bildung in der Pflege von mindestens einjäh­riger Dauer, die die von der Arbeits- und Sozial­mi­nis­ter­kon­ferenz 2012 und von der Gesund­heits­mi­nis­ter­kon­ferenz 2013 als Mindest­an­for­de­rungen beschlos­senen „Eckpunkte für die in Länder­zu­stän­digkeit liegenden Ausbil­dungen zu Assistenz- und Helfer­be­rufen in der Pflege“ (BAnz AT 17.02.2016 B3) erfüllt,

c) einer bis zum 31. Dezember 2019 begon­nenen, erfolg­reich abgeschlos­senen landes­rechtlich geregelten Ausbildung in der Kranken­pfle­ge­hilfe oder Alten­pfle­ge­hilfe von mindestens einjäh­riger Dauer oder

d) einer auf der Grundlage des Kranken­pfle­ge­ge­setzes vom 4. Juni 1985 (BGBl. I S. 893), das durch Artikel 18 des Gesetzes vom 16. Juli 2003 (BGBl. I S. 1442) aufge­hoben worden ist, erteilten Erlaubnis als Kranken­pfle­ge­hel­ferin oder Kranken­pfle­ge­helfer.

Außerdem müssen Auszu­bil­dende nachweisen, dass

1. gesund­heit­liche Gründe einer Ausbildung nicht entge­gen­stehen (Vorlage eines ärztlichen Attests)

2. sie sich nicht eines Verhaltens schuldig gemacht haben, aus dem sich eine Unzuver­läs­sigkeit ableiten lässt (Vorlage eines erwei­terten Führungs­zeug­nisses)

3. sie über die für die Ausbildung erfor­der­lichen Kennt­nisse der deutschen Sprache verfügen.